Die heutige Zeit ist die Zeit des Bösen. Kriege, Terror, Raser, Amokläufer, Cholesterin, Krankenkassenprämien, UBS-Verwaltungsräte, Lybische Diktatoren, Öl Multis (und deren Benzinpreise) sowie die Mafia.
ABER, der Ursprung des Bösen wird immer wieder vergessen: Sogenannte Killergames sind der Ursprung dessen was unsere Welt untergehen lässt. So jedenfalls scheint die weitläufige Meinung der Politik zu sein. Letzten Donnerstag hat der Ständerat den Bundesrat beauftragt, ein Gesetz auszuarbeiten, welches sogenannte “Killergames” verbieten soll. Um überforderten Eltern wieder einmal etwas Verantwortung abzunehmen soll nun also der Jugendschutz auf Erwachsene Bürger ausgeweitet werden. Das wirklich Ironische an der ganzen Geschichte: “Killergames”, ich finde das Wort an sich schon einen Vergewaltigung der deutschen Sprache, Killergames werden auch nach einem Verbot in gleichem Masse weiterkonsumiert werden. Die Eltern der jeweiligen Jugendlichen können schon heutzutage ein Game ohne Altersbeschränkung nicht von einem Game mit Altersfreigabe 18 unterscheiden, wie wird denn das Aussehen wenn die Games nur noch illegal aus dem Internet besorgt werden? Das nicht vorhandene Problem der Games wird also nicht gelöst, denn einerseits wird nicht weniger gezockt, es wird nur Kriminalisiert. Zum andern gibt es wie gesagt kein eigentliches Problem, ein Zusammenhang zwischen medialer und realer Gewalt kann nie bewiesen werden. Wie auch, die wenigsten Gamer sind gewalttätig. Ebenfalls sind lange nicht alle Gewaltverbrecher Gamer. Ich stelle jetzt jedoch hier und jetzt eine Wissenschaftliche These auf, die mir keiner Wiederlegen kann: JEDER Verbrecher, egal welche Art Verbrechen, konsumiert Luft, Sauerstoff um genau zu sein. Warum also nicht das Atmen verbieten, das würde ALLE unsere Probleme lösen, da die Menschheit dann aufhört zu existieren kann sie auch kein Problem mehr haben. Die gewitzten unter euch habt es vieleicht Bemerkt: Das geht ja nicht, denn es gibt X-Fach mehr nicht- gewalttätige Atmer als umgekehrt. Das Verhältnis wird aber mit Enorm hoher Wahrscheinlichkeit gleich gross sein wie zwischen friedlichen und bösen Gamern.
Das einzige Problem welches wir eigentlich haben ist unsere Politik. Mal davon abgesehen, dass es irgendwie zu unserer Zeit gehört, ALLES verbieten zu wollen, damit alles wie in einem Kloster sauber gegliedert ist. Vor allem aber werden immer wieder Entscheide zu Themen durch Menschen gefällt welche die entsprechenden Themen nicht verstehen bzw. kennen.
Schade eigentlich, das Bundeshaus wäre um einiges friedlicher, könnten unsere lieben Politiker ab und zu bei einem guten Ego- Shooter Dampf ablassen, statt Parlamentssessionen als Stressventil zu missbrauchen.