Das Medienwirksame Thema wurde heute Abend im “Club” bei SF1 behandelt.
Ich dachte zuerst es gehe um Gärtnerei…
… ganz falsch es ging um Auto- Raser.
Eins vorweg: ich finde es schlimm, dass gewisse Leute auf der Strasse den Kopf ausschalten und nur aus Blödheit Menschenleben riskieren.
Interessantes Tema dachte ich, denn erstens weiss ich nicht was Überhaupt als Raser bezeichnet wird, zweitens finde ich dass Thema Medial aufgebauscht.
Die Frage nach “Was ist ein Raser” wurde von Jörg Boll, Staatsanwalt Kt. Zürich schnell beantwortet: 100 Innerorts, 160 Ausserorts, 200 auf Autobahnen. Das klingt meiner Meinung nach nachvollziehbar.
Die Sendung war zum Teil noch sehr Lustig, da wird vom Auto als Waffe ausgegangen, da wird von Chiptunings gesprochen, die 200% mehr Leistung ermöglichen und einfach so wieder ausbaubar sind. Ebenfalls wird von Terroristen geredet, lustige Sendung.
Ich muss, um mich zu beruhigen, nun meinen Senf dazu abgeben:
Lieber Herr Roland Wiederkehr von der Stiftung Strassenopfer “Road Cross”: Chiptuning bringt in den meisten Fällen nicht viel mehr als 10% Mehrleistung und muss von daher nicht einmal Eingetragen werden (Das Gesetzt erlaubt Leistungssteigerungen bis 20% ohne Eintragung) Das ist auch richtig so, da Automotoren ab Serie schon eine recht grosse Streuung der Motorleistung haben und deshalb auch mal über der Offiziell angegebenen Leistung liegen können, es bringt einem Raser von daher nichts, wenn er ein nach einem Unfall ein Chiptuning demontiert, da es in den meisten Fällen nicht illegal ist. Physik ist ein schwieriges Fach ich weiss, Jura ist auch kein einfaches Thema, aber etwas vorinformieren währe in ihrer Funktion nicht schlecht. Zur Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Chiptuning.
Wenn sie, Herr Wiederkehr, mir beweisen können, das man nur mit einem Chiptuning ein, Zitat: 100PS Auto auf über 300PS tunen, und weiter als 1000Km ohne Motorschaden fahren kann, werde ich ihrer Organisation 200.- spenden.
In der Sendung wird ebenfalls darüber diskutiert, die Fahrzeuge der Verursacher wie eine Tatwaffe zu behandeln.
Der Vergleich zwischen einer Waffe wie ein Messer oder eine Pistole und einem Auto hinkt ein bisschen, find ich. Eine Pistole ist ein Tötungsinstrument. Ein Auto nicht.
Den Tatbestand einer “Eventualvorsätzlicher Tötung” von der auch viel die Rede ist, kann es im Strassenverkehr nicht geben, da man eine eventuelle Tötung in Kauf nehmen muss sobald man in einem Auto sitzt, dass kann nämlich auch passieren, wenn man sich an die Verkehrsregeln hält.
Ein endloses Thema wie es aussieht. Einen Gedanken möchte ich jedoch noch besteuern: Baut endlich abgesperrte Pisten, auf denen man es sausen lassen kann. Ich bin sicher, der Strassenverkehr wird sofort gelassener, wenn man Leuten, die es auch mal schneller mögen eine Legale Alternative zum Strassenverkehr bieten kann…