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Happy Birthday x86

Erstellt am: 12.08.2011 von: AdiZollet | Kategorie(n): IT Stuff

Der IBM PC (Wikipedia)

Heute widmen wir uns mal dem heutigen Geburtstagskind, dem PC. Am 12. August vor 30 Jahren brachte IBM 5150, den ersten PC den “Personal Computer” auf den Markt, und war damit der Anfang einer beeindruckenden Kariere! Ausgestattet mit einem Intel 8088 (4.77 MHz) einem 8 Bit ISA Bussystem und 16 oder 64 KB Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem diente das sogenannte “MS-DOS 1.0″ von einer Garagenfirma namens “Microsoft”.

“IBM-PC” wurde immer häufiger zum Inbegriff eines Computers. “IBM-kompatibel” galt als Qualitätsmerkmal.

Im Gegensatz zu anderen Systemen und Herstellern (welche zum Damaligen Zeitpunkt vielfach überlegen wahren, hach der gute alte A500 *träum*) wollte IBM einen Industriestandard etablieren und erlaubte anderen Firmen, die grundlegende Architektur des IBM-PC Lizenzfrei zu kopieren. Heute 30 Jahre später, basieren fast alle Computer immer noch auf dieser 30 Jahre alten Architektur und sind weitestgehend kompatibel mit ihr. Sogar Apple hat mittlerweile auf die “IBM-kompatible” Architektur gewechselt.

Mit dem PC begann der Siegeszug von Microsoft. Das Ursprünglich von Tim Paterson entwickelte QDOS (Quick and Dirty Operating System), auch 86-DOS genannte Betriebssystem wurde 1980 von Microsoft aufgekauft zu MS-DOS weiterentwickelt und von IBM leicht verändert als PC-DOS eingesetzt.

Der Erfolg des IBM-Microsoft Gespanns basiert eigentlich darauf, dass die beiden Firmen weniger gierig waren als ihre Konkurrenten. Gerade im Falle Microsofts klingt das wie ein Witz, ABER: Damals bekannte Hersteller wie Commodore, Apple, Atari und wollten von der Software bis zu jeder einzelnen Schraube Geld- Verdienen. Maus, Tastatur, der Rechner mit seinen Inneren (ok, vieleicht bis auf den Prozessor :-) ) und Bildschirm, alles musste vom gleichen Hersteller kommen. Die meisten gerieten Irgendwann ins Hintertreffen, da sie mit der Entwicklung nicht mehr mithalten konnten, oder zu teuer wurden.

Als letzte “Autarke” Architektur (im Heim und Bürocomputerbereich, natürlich) wechselte Apple mit seinen Macintoshs im Jahre 2006 auf “IBM-Kompatible” Plattform. Seit diesem Zeitpunkt ist ihr Marktanteil von 3-5% (Je nach Rechnungsmethode :-) ) auf etwa 8% gestiegen.

IBM hatte nur das Ziel, die eigene Plattform unter die Leute zu bringen und sie zum Industriestandard zu machen, sonst nichts…
Microsoft, wollte nur Software verkaufen, sonst nichts…
Intel wollte Prozessoren bauen, sonst nichts…

Die Erfahrung zeigt, dass auf Dauer meistens die Produkte zum Dauerrenner werden, welche sich nicht gegen aussen Abschotten. Man stelle sich vor, Microsoft hätte Ihre Betriebssysteme nur auf eigen Entwickelten Systemen verkauft. Sie währen heute nicht die Übermacht, die sie heute sind.

IBM selbst spricht heute von der “Post-PC” Ära. Ist der klassische PC am Ende? Mark Dean, einer der Entwickler vom IBM-PC sagt, dass sein Hauptcomputer ein Tablet sei. So schlimm wird’s noch nicht sein. Zwar gehören Desktop-PCs nicht mehr zu den Innovativsten Produkten und geraten etwas ins Hintertreffen, Netbooks und Laptops bilden meiner Meinung nach die heutigen Flaggschiffe im “Personal Computing”, also im Heim und Bürobereich.

Im Bereich der Smartphones und Tablets scheint sich im Moment die Geschichte langsam zu wiederholen. Apple revolutionierte vor ein paar Jahren die Smartphone Welt. Mit dem iPhone, später mit dem iPad stellten sie das meiste bisher Dagewesene in den Schatten. Ist aber eine sehr Absolutistische Plattform, das Überleben des iPhones, des iPads, und ihrem System ist vom reinen Entwicklergeist von einer einzigen Firma abhängig. Im Windschatten tauchte jedoch ein System auf, welches sich langsam aber sicher zum Standard entwickeln wird. Android gewinnt gegenüber dem iPhone laufen an Boden. Die Gründe sind ja bekannt:

Google will (zumindest im Smartphone Business :-) ) nur ihr eigenes Betriebssystem zum Standard machen (weshalb es ja an sich offen ist), sonst nichts…
Smartphone Hersteller wie HTC, Samsung oder Motorola wollen nur Smartphones verkaufen und damit Geld verdienen, sonst nichts…

Kompatibilität ist das Zauberwort. Während Apple dem User alles aufzwängt. Entscheidet der (zahlende) User bei Android weitestgehend selbst, wie sein Gerät auszusehen und zu funktionieren hat. Der Kunde ist König wie man so schön sagt, und Könige lassen sich nicht gerne bevormunden.

Auch wenn Apple nun versucht, per Gericht seine Weltherrschaft zu behalten. Ein User, der ein Galaxy Tab 10.1 haben will, wird sicher kein iPad kaufen, nur weil die Galaxy Tabs im Moment in Europa per Einstweiliger Verfügung nicht verkauft werden dürfen.

Deshalb liebe Apple: Eigenbrötler hatten es schwer, haben es schwer, und werden es immer schwer.

In dem Sinne: schönen Restsommer und habt euch alle ganz doll liep!

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